Panikattacken - Die Angst vor der Angst

Panikattacken - Wege aus der Angstspirale
Panikattacken - Wege aus der Angstspirale

Panikattacken lassen sich durch normale psychische Prozesse erklären, die in ganz normalen gesunden Menschen ablaufen, häufig in Zeiten großer privater oder beruflicher Belastung. Dies ändert aber nichts daran, dass diese plötzlich auftretenden starken Angstanfälle mit ihren körperlichen Begleiterscheinungen erhebliches Leid verursachen und den betroffenen Menschen das Leben regelrecht zur Hölle machen können. Denn nach der ersten schweren Panikattacke keimt langsam aber sicher schon die Angst vor dem nächsten Anfall auf: die Angst vor der Angst!

 

„Herr X ist seit einigen Wochen beruflich sehr angespannt. Bisher hat er alles sehr gut gemeistert. Wie jeden Mittwochmorgen betritt er den Besprechungsraum und plötzlich, wie aus dem Nichts, fängt sein Herz an zu rasen, seine Brust schmerzt und er bekommt kaum noch Luft. Ihm bricht der Schweiß aus und er beginnt unkontrolliert zu zittern. Die Angst wird so stark in ihm, dass er glaubt, sterben zu müssen.“


„Frau Y hat keine andere Wahl, sie muss unbedingt zum Einkaufen in den Supermarkt. Am liebsten würde sie zuhause bleiben, denn sie hat große Angst, dass sie dort wieder einen ihrer Angstanfälle bekommt. Seit ihrer Trennung vor 2 Jahren ist ihr dies nun schon mehrmals passiert. Ihr wird dann plötzlich ganz schwindlig, ihre Beine werden schwach und zittrig und ihr wird furchtbar übel, so dass sie glaubt, vor allen Leuten in Ohnmacht zu fallen.“

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich und diese Situationen kommen Ihnen bekannt vor. Obwohl Ihr Arzt Ihnen bestätigt hat , dass es keine organischen Ursachen für diese Angstanfälle gibt, fragen sie sich, was um alles in der Welt da mit Ihnen passiert?

Körperliche Symptome einer Panikattacke
Es handelt sich dann um eine Panikattacke, wenn vier oder mehr der nachfolgend aufgezählten Symptome gleichzeitig ganz plötzlich und heftig auftreten und zwischen 10 – 20 Minuten anhalten:

  • Engegefühl in der Brust, Kurzatmigkeit, Atemnot, Erstickungsgefühle
  • Starkes Herzklopfen, Herzrasen, Brustschmerzen, Todesangst
  • Schwindel, Benommenheit, Schwächegefühl, Angst, ohnmächtig zu werden
  • Übelkeit, Schweißausbrüche, Hitzewallungen
  • Starkes Zittern, Empfindungslosigkeit oder Prickeln in den Gliedern
  • Realitätsverlust, Angst, verrückt zu werden


Wege aus der Angstspirale
Auch hier sind Medikamente häufig nicht der richtige und schon gar nicht der einzige Weg.

Ich biete Ihnen, neben einer umfassenden Aufklärung über Wesen und Begleitsymptome von Panikattacken, eine individuell abgestimmte Psychotherapie, die auch die zugrunde liegenden Ursachen und Probleme berücksichtigt und die Ihnen dabei helfen kann, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.