Wenn Ängste den Alltag beherrschen

Wenn Ängste den Alltag beherrschen
Wenn Ängste den Alltag beherrschen

Ängste und Furcht waren in grauer Vorzeit überlebenswichtig, um uns in wirklich gefährlichen Situationen entweder rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, oder um uns angemessen zu verteidigen. Auch heutzutage kann ein gewisses Maß an Angst wie ein zusätzlicher Motor wirken und in bestimmten Situationen unsere Aufmerksamkeit und Konzentration steigern.

In den meisten Fällen jedoch entsteht die Angst nicht aus einer realen gefährlichen Situation heraus, sondern in unseren Gedanken und Vorstellungen.

 

Wie entstehen diese Ängste?

Einige Formen der Angst entwickeln sich aufgrund traumatischer Erlebnisse, nach Unfällen, schweren Krankheiten, dem Biss eines Tieres oder Ähnlichem. Aber auch in Zeiten belastender Lebenskrisen, großer Anspannung und chronischer Überforderung am Arbeitsplatz und im Privatleben können starke Angstgefühle entstehen, die erhebliche Auswirkungen auf unser seelisches und körperliches Wohlbefinden haben können.

 

Es gibt sehr viele Formen der Angst

Allgemeine Lebensangst (generalisierte Angst): Angst vor der Zukunft, Existenzangst, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor schweren Krankheiten, Angst vor dem Altwerden, Angst vor dem Tod usw.

Soziale Angst/soziale Phobie: Angst vor Ablehnung, Angst unangenehm aufzufallen, Angst im „Rampenlicht“ zu stehen, Autoritätsangst usw.

Phobien = Angst vor bestimmten Situationen und Dingen: Prüfungsangst, Angst vor dem Autofahren, Angst vor großen Plätzen (Agoraphobie), Höhenangst, Angst vor Spinnen, Insekten oder Hunden, Angst vor Spritzen, vorm Zahnarzt, vor Blut usw.

Panikattacken: plötzlich auftretende und wiederkehrende Angstattacken, die häufig von starken körperlichen Symptomen wie Schwindel, Herzrasen, Schmerzen in der Brust, Atemnot, Übelkeit usw. und der Angst vor der Angst begleitet werden.

 

Was können Sie gegen Ihre Angst tun?

Ein erster Schritt zur Veränderung ist, dass sie Ihre Angst zur Kenntnis nehmen und zumindest in der ersten Zeit als Teil von sich akzeptieren. Schließen Sie bei einem Arztbesuch körperliche Ursachen und schwere psychische Krankheiten aus.

Sollten die Ängste oder Phobien bereits Ihren Alltag beeinflussen und einen gewissen Leidensdruck verursachen, z.B. durch starke, unangenehme körperliche Begleitsymptome, wäre eine speziell auf Ihre Problematik abgestimmte Verhaltenstherapie sicherlich ein guter Weg zu einem Leben mit mehr Leichtigkeit und weniger Druck, mit mehr Freiheit und Spontaneität und weniger Anspannung.

 

In meiner Praxis für Psychotherapie biete ich Ihnen die für Sie passende Verhaltenstherapie gegen Ihre Ängste an.